Das Ziel

unterwegs seit 2003

Die Idee zur ersten Weltenwanderung entstand am Gipfel des „Hohen Dachstein“, einem mächtigen Berg in den Alpen. Damals fand gerade der Weltumweltgipfel in Johannesburg statt, „Rio plus 10“, und die Entscheidungsträger, die dort versammelt waren trafen keinerlei Beschlüsse zum Wohl der Erde. Ich las zu diesem Zeitpunkt gerade Mahatma Gandhi und der schrieb: „Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“ Als mein Blick über die Gipfel der Alpen schweifte traf ich eine folgenschwere Entscheidung: Ich wollte zu Fuß in die Welt hinausgehen und unterwegs Initiativen besuchen, die aufzeigen wie wir bereits heute im Einklang mit der Erde leben können; ohne dass wir auf die Handlungen der Politiker angewiesen wären.

Auf der dreijährigen Wanderung von Österreich bis Neuseeland wurde mir klar, dass es bereits jetzt möglich ist, im Rhythmus der Erde zu leben. Wir brauchen auf keine technischen Errungenschaften oder Erfindungen mehr zu warten, es geht einzig und alleine, um unsere Entscheidung. Aus dieser Erkenntnis heraus erwuchs die Idee für eine neue Wanderung. Ich wollte wieder zu Fuß in die Welt hinausgehen, diesmal aber ohne ein fixes Ziel und stattdessen an den Wegkreuzungen stets aufs Neue entscheiden wohin mich mein Weg führen sollte – die Wegkreuzungen sollten dabei symbolisch für die Entscheidung stehen: vom Wissen zum Handeln, wie kann das gelingen?
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